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Art
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Mittelschwerer Allradschlepper
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Kupplung
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F&S Einscheiben -
Trockenkupplung
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7 - Gang
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Wechselgetriebe mit Wendegetriebe
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(R) Rückwärts
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3 (inkl. Kriechgang)
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(V) Vorwärts
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3 (inkl. Kriechgang)
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(S) Vorwärts schnell
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1
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Zapfwelle
(links/rechts)
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(Z) Langsam
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F: 500 U/min
B und D: 470 U/min
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(ZS) Schnell
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F: 810 U/min
B und D: 760 U/min
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(ZG) Gangabhängig
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Je im 1., 2. und 3. Gang
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Langsam
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F: 220 / 530 /
950 B und D: 210 /
500 / 900 U/min
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Schnell
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F: 350 / 850 /
1.550 B und D: 330 / 800 /
1.450 U/min
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Geschwindigkeitsangaben
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1. Gang 2.
Gang 3. Gang
S. Gang
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A8 F mit 4.50 - 14 AS
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1,30
3,10
5,70
13,20 km/h
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A8 B mit 4.50 - 14 AS
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1,20
3,10
5,70
12,40 km/h
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A8 D mit 4.50 - 14 AS
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1,20
2,90
5,30
12,40 km/h
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Maße
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Länge
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2.060 mm
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Breite
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630 - 810 mm
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Höhe
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1.010 mm
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Spurweite
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510 -
690 mm
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Radstand
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920 mm
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Wenderadius innen
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800 mm
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Bodenfreiheit
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180 mm
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Gewichtsangaben
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Leergewicht
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F: 485 kg
B: 500 kg
D: 545 kg
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Eigengewicht
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F: 385 kg
B: 400 kg
D: 445 kg
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Zul. Gesamtgewicht
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800 kg
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Achslast vorne / hinten
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450 / 450 kg
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3. Die Extras
In
diesem kleinen Schlepper steckt eine Menge an Technik:
- Der Sachs D 400L ist mit einem elektrischen Starter
ausrüstbar
- Komplette Beleuchtung mit Blinker, Batterie, Hupe, dreipolige
Steckdose mit 15 W 6 V
beim Benziner
und
90 W 12 V beim Diesel
- 2 Unabhängige Bremssysteme, über Fuß -
Bremspedal oder Hand - Stockbremse betätigt
- 2 Differenziale, separat sperrbar
- Allradantrieb an- und ausschaltbar
- Selbstsperrende Lenkung
- Das Getriebe ist so konstruiert, dass keine Schaltfehler
möglich sind
- Der Schnellgang ist nicht untersetzt,
so kann die Kraftübertragung nahezu verlustfrei auf die
Räder übertragen werden
- Der Schnellgang kann auch während der Fahrt geschaltet
werden.
- Der erste Gang ist als Kriechgang ausgebildet.
- Die Zapfwelle kann sowohl Vor- als auch
Rückwärts laufen
- Die Zapfwelle kann als Wegzapfwelle genutzt werden
- Die Wegzapfwelle kann in 6 unterschiedliche Geschwindigkeiten
unterteilt werden
- Automatische Trennung vom Antrieb der Zapfwelle, beim einlegen des
Schnellganges
- Es sind keine Spurverbreiterungen notwendig
- Geräteaushebung per Hand oder auf Wunsch
hydraulisch beim
Diesel (Hubarmkraft 890 kg)
- Den Getriebeölstand kann man in den Ölstandsaugen
leicht kontrollieren.
- Am Tank kann man mithilfe eines Schlauchs den Stand des
Motoröls leicht ablesen
4.
Erläuterungen
4.1 Schaltung
a)
Bezeichnung
der Schalthebel und Armaturen:
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1. Kupplung
2. Feststell-Handbremse
3. Fußbremse (gegenüber 1)
4. Gashebel
5. Allrad-Schalthebel (rot)
6. Vorwählhebel (rot)
7. Gang-Schalthebel (schwarz)
8. Zapfwellen-Schalthebel (schwarz)
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9. Vorderer Differential-Schalthebel
(schwarz)
10. Hinterer Differential-Schalthebel (schwarz)
11. Hydraulik-Schalthebel (rot)
12. Licht-Zündschloss (mit Anlasskontakt bei A8D)*
13. Blinkerschalter*
14. Druckknopf für Horn
15. Blinkerkontrolle für Anhängerbetrieb*
16. Ladekontrolleuchte (für A8D)*
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* Können verschieden angeordnet
sein.
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b)
Schaltschema
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AA /
ZG: Allrad-Antrieb / Wegzapfwelle
VA / Z: Vorderrad-Antrieb / Zapfwelle
S / V / R: Schnellgang / Vorwärts /
Rückwärts
3 / 2 / 1: 3., 2. und 1. Gang
I / II: Zapfwelle
langsam / Zapfwelle schnell
L:
Leerlauf
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Die
Schaltung ist mit der des E8 gleich, nur die Zapfwelle wurde aus
konstruktionstechnischen Gründen mit
dem Allradantrieb zusammengeschaltet und ist so etwas komplizierter.
Außerdem besitzt der A8 kein direktes Schalt- schema mehr,
sondern
nur einen "Orientierungsaufkleber".
c)
Gangschaltung:
Hierbei handelt es sich um ein Wendegetriebe (R-V-S) mit
Wechselgetriebe (1-2-3). Von der Funktion her heißt
das,
dass
Vorwählhebel (6) und Gang-Schalthebel (7) betätigt
werden müssen, damit der Holder fährt.
Steht
ein Hebel auf L, fährt er nicht. Ausnahme ist der
S, der nicht untersetzt ist, daher nur 4
Vorwärtsgänge
statt 6.
Der Gang-Schalthebel (7) dient lediglich der Untersetzung des V und R, da der S so mehr Kraft
auf die Räder
übertragen
kann. Die Geschwindigkeit der Untersetzung wurde so langsam
gewählt, dass man
optimal auf dem Acker arbeiten kann. V und
R
haben durch das Wendegetriebe dieselbe Geschwindigkeit.
Der 1. Gang ist zudem als
Kriechgang, also einer Geschwindigkeit unter 1 km/h, ausgebildet.
Während der Fahrt kann hochgeschaltet werden, ebenso in den S.
Auch das
Auskuppeln während der Fahrt ist beim S möglich.
d) Zapfwellenschaltung:
Motorabhängig:
Allrad-Schalthebel (5) nach unten auf Vorderradantrieb / Zapfwelle (VA
/ Z) und am hinteren Getriebe
den Zapfwellen-Schalthebel (8) auf Z oder ZS stellen.
Für Rechtslauf, Gang-Schalthebel (7) auf V, für
Linkslauf auf R stellen. In dieser Stellung ist die Zapfwelle nur in
Verbindung mit dem Vorderradantrieb verfügbar. Die
Drehzahl
ist unabhängig der
gewählten Gänge, nur im S erfolgt kein Kraftfluss.
Getriebeabhängig:
Allrad-Schalthebel (5) nach oben auf Allradantrieb /
Gangabhängige Zapfwelle
(AA / ZG) und am hinteren
Getriebe den Zapfwellen-Schalthebel (8) auf Z oder ZS
stellen. In dieser Stellung ist die Zapfwelle
in Verbindung mit dem Allradantrieb verfügbar und
somit die maximale Zugleistung. In Verbindung mit
der Untersetzung (1-2-3) und der langsamen bzw. schnellen
Zapfwelle sind bis zu 6 verschiedene Geschwindigkeiten
möglich, um
so eine optimale Anpassung an die jeweilige Arbeitssituation zu
gewährleisten.
4.2 Differential und Allrad
Beim
A8 sind beide Achsen ständig auf Differential, also Freilauf
eingestellt. Zur Sperrung der Vorderachse wird der vordere
Differential-Sperrhebel (9) nach unten gezogen und nach rechts festgestellt. Zur
Sperrung der Hinterachse wird der hintere Differential-Sperrhebel (10)
nach oben gezogen. Dieser kann aber nicht festgestellt werden.
Ist eine Sperre eingerastet, lässt sich der A8 deutlich
schwerer lenken, da die Sperren für Geradeausfahrt gedacht sind!
Generell fährt der A8 mit Vorderradantrieb. Um auf Allrad
umzuschalten wird der Allrad-Schalthebel (5) nach oben auf
Allradantrieb /
Gangabhängige Zapfwelle
(AA / ZG) gestellt. In Verbindung mit den beiden Differentialsperren
kann die max. Zugleistung erreicht werden.
4.3 Starten und abstellen
a)
F&S Stamo 281:
Den Benzintank mit einem Öl-Benzingemisch von 1:25
befüllen. Alle
Gänge müssen auf Leerlauf stehen.
Benzinhahn öffnen, Starterklappe am Vergaser
schließen (Hebel nach oben). Den Tupfer
niederdrücken, bis Kraftstoff austritt. Gashebel (4) auf
½ bis
¾ öffnen. Starterseil bis Kommpression ziehen,
zurücklaufen lassen und dann zügig herausziehen. Ist
der Motor angesprungen, Starterklappe öffnen (waagerechte
Position) und Drehzahl am Gashebel regulieren.
Bei warmem Motor braucht nur der Gashebel ½
geöffnet zu
werden.
Vor dem abstellen, wird der Gashebel auf Leerlauf gestellt und der
Kraftstoffhahn geschlossen. Nach ein paar Sekunden den
Kurzschlussknopf am Lüftergehäuse so lange
drücken, bis der Kolben zum stehen gekommen ist.
b)
Berning DK 8:
Den Benzintank mit reinem Kraftstoff befüllen.
Ölstand kontrollieren. Das Öl sollte bis zum oberen
Ende des Tauch- stabes reichen. Alle
Gänge müssen auf Leerlauf stehen.
Benzinhahn öffnen, den Starterhebel am Vergaser auf
„Start“ (waagerecht) stellen. Den Tupfer
niederdrücken, bis Benzin ausläuft.
Gashebel (4) ¼ öffnen. Motor
einmal langsam komplett durchdrehen, dann bis zu spürbaren
Kompression ziehen, Seil zurücklaufen lassen und
zügig durchziehen. Wenn der Motor nach ca.
einer Minute warmgelaufen ist, den Starterhebel auf
„Fahrt“ (senkrecht) stellen. Den Motor nicht
länger als 15 Minuten im Leerlauf laufen lassen.
Bei warmem Motor bleibt der Starterhebel auf
„Fahrt".
Vor dem abstellen, Benzinhahn schließen und Motor mit
geringer
Drehzahl laufen lassen, bis der Vergaser leer ist.
c)
F&S D400 L:
Den Dieseltank mit reinem Kraftstoff füllen. Ölstand
des kleineren Öltanks kontrollieren.
Es sollte im Schlauch noch gut zu sehen sein. Die Batterie muss geladen
sein.
Kurbel:
Gashebel (4)
¾ bis Vollgas öffnen. Startknopf
herausziehen. Dieser bleibt
nicht ganz draußen, sondern schnappt um ca. die
Hälfte wieder zurück. Luntenhalter
herausdrehen. Mit der Kurbel den Motor ca. 5-10 mal durchdrehen.
Zündfix mit dem weißen Ende in den Luntenhalter
stecken und diesen wieder reindrehen. Mit der Kurbel 3 bis 5
mal gegen die
Kompression wippen und dann mit Schwung den Motor anwerfen. Kommt der
Motor auf touren, schnappt der Startknopf automatisch ganz
zurück,
der Motor regelt auf die mit dem Gashebel eingestellte Drehzahl.
Bei warmen Motor, Gashebel ¾ öffnen, Startknopf
ziehen,
davor ggf. 1-2 ohne Luntenhalter durchdrehen. Ca. 3 mal gegen die
Kompression wippen und mit Schwung den Motor anwerfen.
Anlasser:
Gashebel
¾ bis Vollgas öffnen. Startknopf
herausziehen. Zündfix mit dem weißen Ende in den
Luntenhalter
stecken und diesen wieder reindrehen. Zündschlüssel
einstecken. Die rote Ladekontrollleuchte muss jetzt aufleuchten. Durch
niederdrücken den Anlasser 2 - 3 Sekunden
betätigen. Wenn der Motor anspringt, Schlüssel
loslassen.
Bei warmem Motor wird kein Zündfix gebraucht.
Vor dem abstellen, Gashebel auf Leerlauf stellen und den Gashebel am
Motor so lange nach unten drücken, bis der Kolben zum stehen
gekommen ist.
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